Veranstaltungen 2021

 

Unter Beachtung der geltenden Corona-Regeln können wir im Herbst 2021 unser Veranstaltungsprogramm wieder aufnehmen. Wir freuen uns über Ihre Anmeldungen! Nähere Informationen über unsere Veranstaltungen finden Sie unter der gleichnamigen Rubrik.

http://www.mainzer-altertumsverein.de/veranstaltungen-2021.html

Hinweis

Den Tätigkeitsbericht für die Jahre 2018/19 können Sie hier herunterladen.

Dokumente

Denkschrift des Mainzer Altertumsverein zur Sanierung des Kurfürstlichen Schlosses (PDF, 3.5 MB)

Bericht in der Allgemeinen Zeitung über die Podiumsdiskussion des MAV zur Zukunft des Kurfürstlichen Schlosses am 24. April 2018.

  • Aktuell

Mitteilung 2/2022, September 2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitglieder des Mainzer Altertumsvereins,

mit diesem Schreiben erhalten Sie die Einladung zu der im November d. J. stattfindenden Jahresmitgliederversammlung des MAV sowie die Hinweise zu unseren Veranstaltungen für den kommenden Herbst und Winter.

Bitte beachten Sie, dass zu allen Veranstaltungen eine Anmeldung erforderlich ist. Dies ist zum einen dem Umstand geschuldet, dass die Veranstaltungsorte nur eine beschränkte Anzahl Teilnehmender aufnehmen können, dient zum anderen aber insbesondere dazu, Sie über pandemiebedingte oder aus sonstigen Gründen erfolgte Absagen rechtzeitig unterrichten zu können.

Anbei erhalten Sie ein Anmeldeformular zu den einzelnen Veranstaltungen. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung(en) per Post an den Mainzer Altertumsverein e.V., Rheinallee 3 B (Stadtarchiv), 55116 Mainz, oder per E-Mail an: info(at)mainzer-altertumsverein.de .

Damit Ihre Anmeldungen berücksichtigt werden können, müssen uns diese aus organisatorischen Gründen jeweils spätestens eine Woche vor dem Veranstaltungstermin vorliegen. Ohne vorherige Anmeldung ist eine Teilnahme an den Veranstaltungen nicht möglich.

Der im vergangenen Frühjahr krankheitsbedingt entfallene Vortrag unseres Beiratsmitglieds Herr Gernot Frankhäuser über Maximilian von Welsch und das Berufsbild eines Architekten im 18. Jahrhundert wird am 7. November 2022 nachgeholt. Dieser Vortrag findet in Kooperation mit der Akademie Erbacher Hof des Bistums Mainz im Haus am Dom, Liebfrauenplatz 8, statt. Bitte melden Sie sich bei Interesse zu dieser Veranstaltung direkt beim Erbacher Hof – Akademie des Bistums Mainz an. Nur nach erfolgter Anmeldung ist eine Teilnahme möglich. Die Kontaktdaten zur Anmeldung sowie nähere Informationen zu diesem Vortrag entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer.

 

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Unsere diesjährige Jahresmitgliederversammlung wird am Dienstag, 22. November 2022, im Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49–51, um 17.00 Uhr beginnen.

Die Tagesordnung der Jahresmitgliederversammlung geht Ihnen mit diesem Schreiben zu:

1.    Bericht des Vorsitzenden

2.    Bericht des Schriftführers

3.    Bericht des Schatzmeisters

            4.    Bericht der Kassenprüfer

            5.    Entlastung des Vorstands

            6.    Neuwahl des Vorsitzenden

            7.    Neuwahlen des Vorstands

            8.    Neuwahlen des Beirats

            9.    Neuwahlen der Kassenprüfer

10.  Programm für das Frühjahr 2023

           11.  Vorstellung des 117. Jahrgangs der Mainzer Zeitschrift

           12.  Verschiedenes

Bei den anstehenden Neuwahlen des Vorstands gilt es, eine/n neue/n Vorsitzende/n für unseren MAV zu bestimmen. In der Hoffnung auf Ihr aller Verständnis und wie auch schon bei der letzten Wahl angekündigt, werde ich nach fünfzehnjähriger Tätigkeit als Vereinsvorsitzender und mehr als zwei Jahrzehnten als Mitglied des Vorstands aus Altersgründen nicht mehr als Kandidat zur Verfügung stehen. Wir hoffen daher auf eine rege Beteiligung an der Jahresmitgliederversammlung, um der/dem neuen Vorsitzenden ein kraftvolles Mandat seitens der Mitglieder erteilen zu können.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung wird die Ausgabe des neuen Jahrgangs der Mainzer Zeitschrift erfolgen. Jene Mitglieder, die verhindert sein sollten, können den Band ab dem 23. November im Benutzungssaal des Stadtarchivs Mainz, Rheinallee 3 B, abholen.

Zum Abschluss des Abends wird schließlich unser Vorstandsmitglied Herr Dr. Georg Peter Karn in einem reich bebilderten Vortrag über „Historische Ansichten als Quelle für die Denkmalpflege“ referieren.

Gerne möchten wir Sie an dieser Stelle auch noch darauf hinweisen, dass der Jahresmitgliedsbeitrag bei allen Mitgliedern, die uns eine SEPA-Lastschrift hinterlegt haben, im September 2022 abgebucht wird.

Wir hoffen, Ihnen mit den beiliegenden Veranstaltungshinweisen ein abwechslungsreiches Programm anbieten zu können, und danken Ihnen sehr herzlich für Ihr Interesse und Ihre rege Teilnahme.

 

Herzliche Grüße

Ihr


Günther Knödler (Vorsitzender)

 

Mitteilung 1/2022, März 2022

Sehr geehrte Damen und Herren.

liebe Mitglieder des Mainzer Altertumsvereins,

nachdem im vergangenen Dezember nach dem Landtag auch die Stadt Mainz ihren Verzicht auf die weitere Nutzung des Plenargestühls in der Steinhalle erklärt hat, ist nun der Weg frei für eine Wiederherstellung der gesamten Steinhalle als Ausstellungsfläche des Landesmuseums. Das dauerhafte Engagement des Mainzer Altertumsvereins im Verbund mit dem Bürgerrat zum Erhalt der Mainzer Steinhalle als museale Präsentationsfläche ist zu unserer großen Freude von Erfolg gekrönt.

Inzwischen wurden der MAV und die weiteren im Bürgerrat vertretenen Vereine und Institutionen von der Museumsleitung eingeladen, sich mit ihrer fachlichen Expertise an der anstehenden Neukonzeption des Landesmuseums zu beteiligen. Der Altertumsverein ist selbstverständlich gerne bereit, konstruktiv an diesem Prozess mitzuwirken, und möchte Sie in diesem Zusammenhang auf die neue Veranstaltungsreihe des Landesmuseums „Voices – Ideen für ein neues Landesmuseum“ hinweisen. Bitte entnehmen Sie die näheren Informationen hierzu den beigefügten Veranstaltungsankündigungen.

Darin sind auch die Hinweise zu unserem Vortragsprogramm für Frühjahr/Sommer 2022 enthalten. Der erste der drei Vorträge, die wir Ihnen anbieten möchten, bildet zugleich den Abschluss der Vortragsreihe über Maximilian von Welsch, die wir seit Februar d. J. in Kooperation mit der Akademie Erbacher Hof des Bistums Mainz durchgeführt haben. Unser Beiratsmitglied Herr Gernot Frankhäuser wird dabei über von Welsch und das Berufsbild eines Architekten im 18. Jahrhundert referieren. Der Vortrag findet am 11. April im Haus am Dom, Liebfrauenplatz 8, statt (die Teilnahme ist kostenfrei). Bitte melden Sie sich bei Interesse direkt beim Erbacher Hof – Akademie des Bistums Mainz an. Nur nach erfolgter Anmeldung ist eine Teilnahme möglich. Die Kontaktdaten zur Anmeldung sowie nähere Informationen zu diesem Vortrag entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer.

Ab Mai d. J. hoffen wir dann wieder auf das Forum der Mainzer Volksbank als vertrauten Veranstaltungsort zurückgreifen zu können, sofern die Pandemielage dies zulässt.

 

Am 2. Mai wird zunächst Herr Prof. Dr. Volker Beeck über den zu Unrecht in Vergessenheit geratenen bedeutenden Mainzer Unternehmer des 19. Jahrhunderts, Hubert Anton Disch, vortragen. Am 13. Juni beschließt dann der Leiter des Mittelmoselmuseums, Herr Dr. Christof Krieger, das Vortragsprogramm des ersten Halbjahres mit einem Beitrag über den bemerkenswerten Wettstreit der NSDAP-Gauleiter auf dem Feld der Weinpropaganda in der Zeit des Nationalsozialismus.

Auch zu diesen beiden Vorträgen, zu denen Sie beigefügt weitere Hinweise finden, ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte benutzen Sie dazu den Anmeldezettel und geben Sie hierbei unbedingt ihre Kontaktdaten (inkl. Telefonnummer) an, damit wir Sie im Falle einer Absage erreichen können.

Bitte senden Sie Ihre Anmeldung per Post an den Mainzer Altertumsverein e.V., Rheinallee 3 B (Stadtarchiv), 55116 Mainz, oder per Telefax an: 06131/123569.

Alternativ können Sie uns Ihre Anmeldung auch per E-Mail (info@mainzer-altertumsverein.de) zusenden.

Da die Teilnehmer*innenzahl beschränkt ist, werden die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt werden. Die Anmeldefrist für den Vortrag von Herrn Prof. Dr. Beeck ist der 8. April 2022 und die Frist zur Anmeldung für den Vortrag von Herrn Dr. Krieger endet am 20. Mai 2022.

Wir hoffen sehr, Sie zu den genannten Vorträgen zahlreich begrüßen zu dürfen, und wünschen Ihnen, dass Sie gesund bleiben und gut durch diese leider noch nicht endgültig überwundene Pandemie kommen.

Informationen zu dem Vortrag über Maximilian von Welsch finden sie hier.

Herzliche Grüße

Günther Knödler (Vorsitzender)

 

Mitteilung 3/2021, Dezember 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitglieder des Mainzer Altertumsvereins,

auch wenn wir angesichts der epidemischen Lage kaum damit rechnen dürfen, unsere Vereinsaktivitäten zu Beginn des kommenden Jahres wieder ohne Einschränkungen aufnehmen zu können, möchten wir Ihnen dennoch mit diesem Rundschreiben einen vorsichtig optimistischen Ausblick auf unser Veranstaltungsprogramm des ersten Halbjahres 2022 bieten.

Da es in nächster Zeit leider noch nicht möglich sein wird, das Forum der Mainzer Volksbank am Neubrunnenplatz für Vortragsveranstaltungen zu nutzen, haben wir uns dazu entschlossen, unseren Mitgliedern stattdessen die kostenlose Teilnahme an der Vortragsreihe „Der berühmte Unbekannte – Maximilian von Welsch und die Baukunst des Barocks“ im Haus am Dom zu ermöglichen. Diese dreiteilige Vortragsreihe wird von der Akademie Erbacher Hof des Bistums Mainz in Kooperation mit dem MAV von Januar bis März 2022 durchgeführt werden, sofern die pandemiebedingten Einschränkungen dies zulassen.

Als erster Referent wird unser stellvertretender Vorsitzender Dr. Georg Peter Karn am 18. Januar 2022, 19.00 Uhr, im Haus am Dom, Liebfrauenplatz 8, über Maximilian von Welsch als Architekt und Gartenplaner vortragen.

Bitte melden Sie sich bei Interesse direkt beim Erbacher Hof – Akademie des Bistums Mainz an. Nur nach erfolgter Anmeldung ist eine Teilnahme möglich. Die Kontaktdaten zur Anmeldung sowie Informationen zu den drei angebotenen Vorträgen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer.

Die Teilnahme ist für unsere Mitglieder kostenfrei! Bitte geben Sie bei der Anmeldung sowie beim Zutritt zur Veranstaltung an, dass Sie Mitglied des Mainzer Altertumsvereins sind.

Ab April 2022 beabsichtigen wir dann wieder die Durchführung eines Vortragsprogramms, wie Sie es von Ihrem MAV gewohnt sind – soweit die dann geltenden Corona-Beschränkungen dies ermöglichen. Auch Führungen und Exkursionen sollen im kommenden Jahr wieder angeboten werden. Selbstverständlich werden wir Sie wie immer rechtzeitig im Voraus über die einzelnen Veranstaltungen informieren.

 

Sehr gerne möchten wir an dieser Stelle die Gelegenheit dazu nutzen, uns herzlich für Ihre Unterstützung in dieser für uns alle schwierigen Zeit zu bedanken. Obgleich unser Veranstaltungsprogramm umständehalber nahezu vollständig zum Erliegen kommen musste, haben Sie Ihrem MAV weiterhin die Treue gehalten. Durch Ihre Mitgliedschaft haben Sie entscheidend dazu beigetragen, dass unser Verein die zurückliegenden beiden Jahre verhältnismäßig unbeschadet überstehen konnte.

Nun setzten wir unsere Hoffnungen darauf, Ihnen zumindest ab dem zweiten Quartal 2022 endlich wieder ein reguläres Programm anbieten zu können.

Der Vorstand des Mainzer Altertumsvereins wünscht Ihnen und Ihren Familien trotz aller Einschränkungen ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten „Rutsch“ in das neue Jahr. Bleiben Sie gesund und bleiben Sie zuversichtlich, dass diese Pandemie bald überwunden werden kann.

Herzliche Grüße

Ihr Günther Knödler (erster Vorsitzender)

 

Mehr Demokratie wagen – aber nicht durch Verdrängung kulturellen Erbes in der Steinhalle des Landesmuseums

 

Erklärung des Bürgerrates/Runder Tisch „Steinhalle“

Seit 2016 nutzt der Landtag von Rheinland-Pfalz die sogenannte Steinhalle des Landesmuseums Mainz als Ausweichquartier für seine Plenarsitzungen, da das historische Landtagsgebäude, das Deutschhaus, zu sanieren war. Der größte Teil der international bedeutenden Sammlung römischer Steindenkmäler wurde zuvor aus der Steinhalle ausgeräumt, damit der Plenarsaal und eine Lobby für den Landtag installiert werden konnten. Einen sehr beträchtlichen Teil dieser römischen Steindenkmäler hat der Mainzer Altertumsverein erworben und 1910 der Stadt übergeben. Das Land präsentiert diese Sammlung (seit 1967 als Dauerleihgabe der Stadt) im Landesmuseum, darunter befinden sich so einzigartige Denkmäler wie der Grabstein des Mainzer Reeders Blussus und seiner Frau Menimane, der repräsentative Bogen des Ratsherrn Dativius Victor und die große Jupitersäule zu Ehren des Kaisers Nero.

Anders als ursprünglich zugesagt, will der Landtagspräsident nach der 2021 abgeschlossenen Sanierung des historischen Landtagsgebäudes die Steinhalle nicht wieder dem Landesmuseum Mainz zurückgeben, sondern auch zukünftig als Veranstaltungsort zur Vermittlung von Demokratie nutzen, wodurch das Landesmuseum Ausstellungsflächen in erheblichem Umfang verlöre.

In der Sorge, dass hier zwei wichtige politische Aufgaben in einer demokratischen Gesellschaft gegeneinander ausgespielt werden:

einerseits der umfassende Erhalt kulturellen Erbes eines nahezu einzigartigen und international bedeutsamen Ensembles der „Steinhalle“ des Landesmuseums mit der Sammlung von antiken, frühchristlichen und den künftig hoffentlich noch stärker berücksichtigten jüdischen Denkmälern,

andererseits die Präsentation, Bewahrung und Vermittlung von Demokratie, begriffen als „Reallabor Demokratie“

setzen sich die Unterzeichner daher sehr entschieden für die folgenden Ziele ein:

1.      Entfernung des Plenarsaalgestühls und der die Steinhalle in zwei Hälften trennenden Zwischenwand, da die Raumwirkung der ca. 1.200 qm großen Steinhalle, der historischen Reithalle des kurfürstlichen Marstalls, durch diese Einbauten in erheblicher Weise beeinträchtigt wird und das Plenargestühl mehr als die Hälfte der Ausstellungsfläche belegt,

2.      eine umfassende, weiterentwickelte Präsentation der international bedeutenden, nördlich der Alpen einzigartigen Sammlung römischer Steindenkmäler aus Mainz in der Steinhalle als einem Ort, an dem das Römische Mainz in seiner Vielfalt und einmaligen Dichte erlebbar ist, für Mainzerinnen und Mainzer, Mainz-Besucher*innen und die internationale Forschung,

3.      die Wiedereröffnung der seit 2004 geschlossenen Archäologischen Sammlung mit wertvollen Beständen aus der Vorgeschichte, der Römerzeit und dem Mittelalter, die Ausstellung von römischen Neufunden sowie die Wiedereröffnung der Prinz-Johann-Georg-Sammlung,

4.      eine angemessene Präsentation auch der weiteren bedeutenden Museumsbestände, die die menschliche Kunst- und Kulturgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart umfassen, bei der kein Bereich zugunsten anderer Bereiche geopfert werden darf,

5.      das Museum mit seinen vielfältigen Sammlungen als unentbehrlichen und aktuellen Ort kulturpolitischer Weiterbildung für die Kunst- und Kulturgeschichte, insbesondere auch für die Landesgeschichte ideell, aber auch räumlich und personell zu stärken.

 

 

Unterzeichner: 


Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V., Landesverband Rheinland-Pfalz


Förderverein Stadthistorisches Museum Mainz e.V.


Stiftung Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz
Initiative Römisches Mainz e.V.


Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft JGU


Institut für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie JGU


Mainzer Altertumsverein e.V.


Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V.


Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie


Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V., Landesverband Rheinland-Pfalz


Verein der Freunde des Landesmuseums e.V.


Verein für Sozialgeschichte Mainz e.V.

 

Mainz, den 26.05.2021

Offener Brief des Altertumsvereins Worms e.V. zur "Steinhalle"

Der AV Worms hat unlängst einen Offenen Brief veröffentlicht und somit ebenso Stellung zur geplanten Umwidmung der "Steinhalle" am Landesmuseum Mainz bezogen. Das Dokument finden sie hier.

Der Vorstand des Mainzer Altertumsvereins e.V. dankt dem Altertumsvereins Worms e.V. sehr für die Unterstützung in dieser Sache!

Petition für den Erhalt der "Steinhalle" am Landesmuseum Mainz

Mittlerweile wurde eine Petition für den Erhalt der "Steinhalle" am Landesmuseum Mainz eingerichtet: 

Unterzeichner: Für den Erhalt der Mainzer Steinhalle als museale Präsentationsfläche des LM Mainz - Online-Petition (openpetition.de)

Wir danken Frau PD Dr. Ulrike Ehmig herzlich für das Einrichten dieser Petition und ihre Initiative in dieser Sache.

Sehr geehrte Mitglieder des Mainzer Altertumsvereins e.V., 

wir würden uns sehr über Ihre zahlreiche Unterstützung freuen. 

gez. der Vorstand des MAV

Stellungnahme des Mainzer Altertumsvereins e.V. zur beabsichtigten Einrichtung eines Demokratieforums in der Steinhalle des Landesmuseums Mainz

Im Jahre 2015 wurde die international bedeutende Sammlung römischer Steindenkmäler aus Mainz aus der sogenannten Steinhalle des Landesmuseums Mainz ausgeräumt, um dem Landtag Rheinland-Pfalz, der sein historisches Gebäude wegen Sanierungsbedarf verlassen musste, ein vorübergehendes Ausweichquartier für seine Plenarversammlungen zu ermöglichen.

Anders als ursprünglich vorgesehen, will der Landtag jetzt nach inzwischen abgeschlossener Sanierung des historischen Landtagsgebäudes nicht mehr aus der Steinhalle des Landesmuseums Mainz ausziehen, sondern in eigener Regie die Steinhalle weiterhin als Veranstaltungsort zur Vermittlung von Demokratiegeschichte bespielen, wodurch dem Landesmuseum ca. 1200 qm Ausstellungsfläche verloren gingen.

Der Mainzer Altertumsverein hat, nachdem er wiederholt von seinen Mitgliedern und auch weiteren Mainzer Bürgern auf diese Pläne des Landtags angesprochen wurde, seine Bedenken in einem Schreiben vom 24. Juli 2020 dem für das Landesmuseum Mainz zuständigen Minister Prof. Dr. Konrad Wolf mitgeteilt und erklärt, dass er die vom Landtag betriebene Fremdnutzung der Steinhalle für eine eklatante Fehlentscheidung hält, da zum einen die Mainzer römischen Steindenkmäler eine der bedeutendsten Sammlungen ihrer Art nördlich der Alpen darstellen, die durch das Römisch-Germanische Zentralmuseum Mainz und die Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts in sieben repräsentativen Buchbänden veröffentlicht wurden, zum anderen, weil durch die Einbauten des Landtags die aus denkmalpflegerischer Sicht wertvolle und beeindruckende Raumwirkung der Steinhalle als ehemaliger Reithalle des kurfürstlichen Marstalls aus dem 18. Jahrhunderts zerstört wird.

Der Mainzer Altertumsverein hat sein an Herrn Minister Wolf gerichtetes Schreiben vom 24. Juli 2020 mit gleicher Post an folgende Persönlichkeiten und Institutionen gesendet: Herrn Landtagspräsidenten Hendrik Hering, die Fraktionen des Landtags Rheinland-Pfalz, Herrn Oberbürgermeister Michael Ebling (Ehrenvorsitzender des Mainzer Altertumsvereins), Frau Beigeordnete Marianne Grosse (Mitglied im Beirat des Mainzer Altertumsvereins) sowie die Fraktionen des Stadtrats.

Seitdem hat der Mainzer Altertumsverein das Anliegen bis in jüngste Zeit nicht nur in zahlreichen Schreiben an genannte Persönlichkeiten vorangetrieben, sondern seinen Standpunkt auch in mehreren Gesprächsterminen in der Landtagsverwaltung und im für das Landesmuseum Mainz zuständigen Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur nachhaltig vertreten. Aktuell ist der Verein im Gespräch mit der Leiterin der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE), Frau Dr. Heike Otto. Für die Besprechungen mit den Vertreterinnen und Vertretern von Landtag, Ministerium und GDKE hat Herr Dr. Michael Johannes Klein, Mitglied des Beirats des Mainzer Altertumsvereins, als Tischvorlagen einen Beitrag zur Bedeutung der Sammlung römischer Steindenkmäler in der Steinhalle sowie einen weiteren über die Raumprobleme des Landesmuseums Mainz seit den 1990er Jahren erarbeitet.

In den laufenden Verhandlungen setzt sich der MAV ein für

- den Erhalt der in ihren historischen Dimensionen einmaligen barocken Reithalle als Raumeinheit, die durch den Interimseinbau des Plenarsaals derzeit erheblich verkleinert ist,

- die umfassende Präsentation der in ihrer Gesamtheit überregional bedeutenden Römischen Sammlung im Museum, als einem Ort, an dem das Römische Mainz in seiner Vielfalt und einmaligen Dichte erlebbar ist,

- die Wiedereröffnung der Vor- und Frühgeschichtlichen Sammlung und der Abteilung Römischer Funde (Glas, Metall, römischer Alltag, Neufunde),

- den Erhalt der gesamten bedeutenden Museumssammlung, die von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart die gesamte menschliche Kulturgeschichte umfasst, in der nicht einzelne Abteilungen zugunsten anderer reduziert werden dürfen,

- ein Demokratieforum nicht auf Kosten der Ausstellungsräume, sondern an einem anderen, dafür geeigneten Ort.


Gerne weisen wir auch darauf hin, dass inzwischen auch der Deutsche Verband für Archäologie ein an Herrn Landtagspräsidenten Hering gerichtetes Protestschreiben auf seiner Website (www.dvarch.de/neuigkeiten) veröffentlicht hat.

Die Steinhalle des Landesmuseums Mainz im ursprünglichen Zustand...
...und nach dem Umbau zur provisorischen Unterbringung des Plenarsaals des Landtags Rheinland-Pfalz

Mitteilung 1/2021, Februar 2021

[Bild: ]

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder des Mainzer Altertumsvereins,

gerne hätten wir Ihnen mit diesem ersten Schreiben des Jahres 2021 das Programm Ihres MAV für die kommenden Monate vorgestellt – doch leider erlaubt es uns die aktuelle Lage nach wie vor nicht, Vereinsveranstaltungen in gewohntem Rahmen anzubieten.

Dennoch lag die Vereinsarbeit seit dem vergangenen Frühjahr nicht brach: Der Altertumsverein hat sich weiter intensiv in die Beratungen über die Sanierung des Kurfürstlichen Schlosses eingebracht und ist mit Mitgliedern von Vorstand und Beirat an dem von der Stadt Mainz eingerichteten „Runden Tisch“ sowie in dem von der Arbeitsgruppe des Vereins angeregten, überregional besetzten bauhistorischen Expertenkreis vertreten.

Darüber hinaus beschäftigt nichts weniger als der Erhalt des römischen Erbes der Stadt Mainz seit Mitte des vergangenen Jahres Vorstand und Beirat des Altertumsvereins: Das Vorhaben der Landesregierung, in der Steinhalle des Landesmuseums ein Demokratie-Forum einrichten zu wollen, darf nach Ansicht des MAV keinesfalls dazu führen, dass die ursprünglich dort gezeigte Sammlung römischer Monumente künftig nicht mehr – oder nur noch in stark reduzierter Form – der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Der Verein steht deshalb in intensiven Verhandlungen mit Vertretern von Landtag und Landesregierung mit dem Ziel einer ansprechenden Präsentation dieser bedeutendsten Sammlung römischer Steindenkmäler nördlich der Alpen, die seinerzeit größtenteils durch den Altertumsverein zusammengetragen worden war. Der MAV plant, dieses Thema im Rahmen einer Veranstaltung vorzustellen. Wir werden Ihnen hierzu gerne zu gegebener Zeit eine Einladung zukommen lassen.

Ganz besonders freut es uns, dass wir Ihnen heute mit diesem Schreiben den soeben erschienenen neuesten Band der Mainzer Zeitschrift überreichen dürfen, die seit vielen Jahren von unserem verdienten Schriftleiter und Vorstandsmitglied Prof. Dr. Wolfgang Dobras redigiert wird. Die Vereinszeitschrift wird diesmal als Doppelband für die Jahre 2020/21 (Jg. 115/116) herausgegeben und präsentiert sich in einem neuen, modernisierten Gewand. Wir hoffen sehr, dass dieser jüngste Band der Mainzer Zeitschrift auf Ihr Interesse und Ihre Zustimmung stößt und wünschen Ihnen eine anregende Lektüre. Ihnen allen, die Sie auch in diesen schweren Zeiten Ihrem Mainzer Altertumsverein die Treue halten, danken wir sehr herzlich für Ihre fortwährende Unterstützung. Wir freuen uns darauf, Sie gesund und wohlbehalten wiedersehen zu dürfen, sobald die Umstände Vereinsveranstaltungen wieder möglich machen werden.

Herzliche Grüße

Ihr Günther Knödler (1. Vorsitzender)

 

 

Neuer Jahrgang der Mainzer Zeitschrift erschienen

[Bild: Mainzer Altertumsverein e.V. ]

Unter der Redaktion von Prof. Dr. Wolfgang Dobras ist ein neuer Band der vom Mainzer Altertumsverein herausgegebenen „Mainzer Zeitschrift. Mittelrheinisches Jahrbuch für Archäologie, Kunst und Geschichte“ erschienen.

Ab diesem Jahrgang präsentiert sich die Mainzer Zeitschrift auch in einem neuen Umschlag und Layout. Nachdem das Erscheinungsbild der Mainzer Zeitschrift seit Jahrzehnten nahezu unverändert geblieben ist, schien dem Vorstand des Vereins die Zeit reif für eine Überarbeitung, die altbewährte Merkmale in ein moderneres Design übersetzt. Inhaltlich hat sich selbstverständlich nichts geändert. Unsere Leserinnen und Leser dürfen weiterhin auf die gewohnte Bandbreite an Themen zur Geschichte des Mittelrheins von der Antike bis zur Gegenwart zählen, wie dem Inhaltsverzeichnis zu entnehmen ist.

Mainzer Zeitschrift 115/116 (2020/2021). 309 Seiten. Für Mitglieder des Altertumsvereins gratis; über das Stadtarchiv Mainz oder den Buchhandel für € 60.- zu beziehen.

Inhaltsverzeichnis

Verstärkung für unser Exkursionsteam gesucht

Das Exkursionsteam des MAV sucht dringend personelle Unterstützung bei der Planung, Organisation und Durchführung von Exkursionen des Vereins.

Wenn Sie sich für den Mainzer Altertumsverein engagieren und gerne Mitglied des Exkursionsteams werden möchten, sprechen Sie bitte den Vorstand an oder melden Sie sich telefonisch oder per E-Mail

Telefonnummer: 06131 / 22 94 42

E-Mail-Adresse: info@mainzer-altertumsverein.de .

Über Ihre Unterstützung würden wir uns sehr freuen!