Hinweis

Die aktuellen Veranstaltungen des Mainzer Altertumsvereins finden Sie in der gleichnamigen Rubrik.

Den Tätigkeitsbericht für das Jahre 2016 können Sie hier herunterladen.

Dokumente

Denkschrift des Mainzer Altertumsverein zur Sanierung des Kurfürstlichen Schlosses (PDF, 3.5 MB)

Bericht in der Allgemeinen Zeitung über die Podiumsdiskussion des MAV zur Zukunft des Kurfürstlichen Schlosses am 24. April 2018.

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Mitteilung 2/2018, Juli 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitglieder des Mainzer Altertumsvereins,

mit diesem Schreiben erhalten Sie die Einladung zur bevorstehenden Jahresmitgliederversammlung des MAV sowie die Hinweise zu unseren Veranstaltungen für das zweite Halbjahr 2018.

Wir hoffen, dass das Vortragsprogramm Ihr Interesse finden wird, und würden uns über Ihre rege Beteiligung sehr freuen. Einzelheiten entnehmen Sie bitte den beiliegenden Ankündigungen.

Unsere diesjährige Jahresmitgliederversammlung wird am Montag, 26. November 2018, im Forum der Mainzer Volksbank um 17.00 Uhr beginnen.

Die Tagesordnung der Jahresmitgliederversammlung geht Ihnen mit diesem Schreiben zu:

1.    Bericht des 1. Vorsitzenden

2.    Bericht des Schriftführers

3.    Bericht des Schatzmeisters

            4.    Bericht der Kassenprüfer

            5.    Entlastung des Vorstands

            6.    Neuwahlen der Kassenprüfer

            7.    Programm für das Frühjahr 2019

            8.    Vorstellung des 113. Jahrgangs der Mainzer Zeitschrift

            9.    Verschiedenes

Anschließend erfolgt die Ausgabe des neuen Jahrgangs der Mainzer Zeitschrift. Jene Mitglieder, die verhindert sein sollten, können den Band danach im Benutzungssaal des Stadtarchivs Mainz, Rheinallee 3 B, abholen.

Aus aktuellem Anlass bitten wir Sie um die Beachtung folgender Mitteilung:

Ab dem 25. Mai 2018 gilt die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Ihre bei uns hinterlegten Daten verwenden wir ausschließlich zu dem Zweck, Sie per Mail und/oder Post über unsere Veranstaltungen zu informieren oder Ihnen gewünschte Informationen zukommen zu lassen, sowie zur Abbuchung Ihres Mitgliedsbeitrags, sofern Sie uns eine SEPA-Lastschrift hinterlegt haben.

Die dem Mainzer Altertumsverein e.V. über telefonischen, schriftlichen, postalischen oder E-Mail-Kontakt übermittelten Daten werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu anderen Zwecken gespeichert.

Bitte beachten Sie:  Sollten Sie mit der genannten Datenübertragung von Informationen zu Zwecken unserer gemeinnützigen Aktivitäten einverstanden sein, brauchen Sie nichts weiter zu unternehmen. Falls Sie damit nicht einverstanden sind, ist Ihrerseits jederzeit ein Widerruf möglich.

Gerne möchten wir Sie an dieser Stelle auch noch darauf hinweisen, dass der Jahresmitgliedsbeitrag bei allen Mitgliedern, die uns eine SEPA-Lastschrift hinterlegt haben, Anfang Oktober 2018 abgebucht wird. Selbstverständlich sind die Mitgliedsbeiträge und darüber hinaus gehende Spenden an den Verein steuerlich abzugsfähig. Für jede Spende, mit der Sie die Arbeit des Mainzer Altertumsvereins unterstützen, danken wir Ihnen sehr herzlich.

Wir würden uns sehr freuen, Sie möglichst zahlreich zur Jahresmitgliederversammlung 2018 begrüßen zu dürfen, und hoffen auf Ihre rege Teilnahme am Veranstaltungsprogramm Ihres Mainzer Altertumsvereins.

Herzliche Grüße

Ihr

Günther Knödler

1. Vorsitzender

Gottes Wille und Menschenwerk – Mainz im Dreißigjährigen Krieg

Prof. em. Dr. Georg Schmidt (Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Montag, 26. November 2018, 19.00 Uhr im MVB-Forum (nach der Jahresmitgliederversammlung)

Der Dreißigjährige Krieg wurde seit dem Erscheinen eines riesigen Kometen im Herbst 1618 als Gottes Wille und Strafgericht gedeutet. Diese Wahrnehmung entlastete Täter (und Opfer), weil Gott für den Krieg, die Gewalt und die Grausamkeiten verantwortlich zeichnete. Sie verlor sich erst nach vielen Jahren. Dann dämmerte es auch den Fundamentalisten, dass die Menschen Frieden schließen mussten, wenn sie sich nicht selbst vernichten und die Mitte Europas zur Wüste machen wollten. Der lange Krieg besiegte „die Reiter der Apokalypse“. Der Friede wurde Menschenwerk und die Aufklärung konnte beginnen. Aus protestantischer Sicht waren das Kurfürstentum und die Stadt Mainz nicht nur ein Teil der „Pfaffengasse“; sie gehörten zu den Festungen des römischen Antichristen. Die Schweden besetzten Mainz und steuerten von hier aus ihr „deutsches“ Reich. Schließlich aber war es der neue Erzbischof und Erzkanzler Johann Philipp von Schönborn, der entschieden für den friedlichen Ausgleich in Westfalen eintrat.