Das Buch zur Ausstellung
Herausgeber: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz; Landesmuseum Mainz; Karoline Feulner; Eva Wolf
Erscheinungsdatum 10.8.2021
ISBN 978-3-95498-617-0
34,00 €

  • Veranstaltungen 2021

Tagung "Residenzstädte in der Transformation" des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung vom 12.11.2021 bis zum 14.11.2021 im Livestream

 

Sehr geehrte Mitglieder des Mainzer Altertumsvereins e.V., sehr geehrte Interessenten,

wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass die diesjährige Tagung des SWAK vom 12.11. bis zum 14.11. mit dem Thema "Residenzstädte in der Transformation" live per Zoom übertragen wird. Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen. Um teilnehmen zu können, nutzen Sie bitte die folgenden Links:

Freitag: us02web.zoom.us/j/85498074558

Samstag:  us02web.zoom.us/j/84340248906

Sonntag: us02web.zoom.us/j/85973030811

Meeting-ID: 854 9807 4558
Kenncode: 102892

Das Tagungsprogramm finden Sie hier.

Tagung „Kurfürst und Bürgerschaft. Transformationen des Mainzer Schlosses“ am 29./30. Oktober 2021 im Kurfürstlichen Schloss, Mainz

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Dem Mainzer Schloss ist zweifellos der Rang des bedeutendsten Profangebäudes der Stadt und Rheinhessens zuschreiben. Eine Stimme mag die aktuelle Wahrnehmung des Gebäudes und seiner wechselvollen Geschichte exemplarisch illustrieren. Mit Blick auf den 1628 begonnenen Schlossbau berichtete am 18.10.2019 die Hochheimer Zeitung: „Als Herrschersitz diente es Kurfürsten und Erzbischöfen bis zum Untergang des Kurfürstentums Anfang des 19. Jahrhunderts, danach als Kaserne, Lazarett und Zollmagazin.“ Den Kern des Schlosses stellt die seit den siebziger Jahren des 15. Jahrhunderts nach dem Verlust der Mainzer Stadtfreiheit 1462 errichtete Martinsburg dar. Burg und Schloss wurden zum Herrschaftsinstrument und Machtsymbol gegen die Mainzer Bürgerschaft und ihre seit dem hohen Mittelalter erkämpften Freiheitsrechte, später zum Schwerpunkt der blühenden barocken Residenzstadt.

Mit dem 1792/93 im kurfürstlichen Akademiesaal tagenden Jakobinerclub beginnt eine neue Transformationsphase des Mainzer Schlosses, die immerhin über zweihundert Jahre umfasst und bisher wenig im Zentrum des Interesses stand. Vor allem gilt es, über die Nutzung von Areal und Gebäuden als Zollmagazin, Lazarett und Kaserne die vielfältigen Verwendungen durch bürgerliche Gesellschaften und Einrichtungen vor allem seit den 1840er Jahren stärker in den Fokus zu rücken.

Das Mainzer Schloss wurde bis hin zum Millionenspektakel der Mainzer Fastnacht immer mehr zu einem Haus des Mainzer Kulturlebens. Bei der bevorstehenden Sanierung des Gebäudes kommt es darauf an, diesen Aspekt zusammen mit den architekturgeschichtlichen und denkmalpflegerischen Anliegen angemessen zu berücksichtigen. Auch als Kongresszentrum sollte das Schloss als ein Haus der Mainzer Bürger wahrgenommen werden. Dazu könnten Räume dienen, in denen die entsprechenden Aspekte der Mainzer und rheinhessischen Geschichte angesprochen werden.

Auf der Tagung sollen deshalb neben den historischen, architekturgeschichtlichen und städtebaulichen Aspekten die verschiedenen Museen und kulturellen Ereignisse im Vordergrund stehen, die sich seit dem 19. Jahrhundert bis zur derzeitigen Nutzung als Kultur- und Kongresszentrum mit dem Schloss verbinden (Einladung und Programm).

Die gemeinsame Tagung des IGL, der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE), des Mainzer Altertumsvereins (MAV) sowie der Landeshauptstadt Mainz wird geleitet vom ehem. IGL-Direktor Prof. Dr. Michael Matheus und Dr. Georg Peter Karn (GDKE und MAV).

 

 

 

 

Führung durch die Ausstellung "Hexenküche - Max Slevogts druckgrafische Experimente" im Landesmuseum Mainz

 

In Kooperation mit dem Landesmuseum laden wir Sie herzlich zu einer exklusiven Führung für die Mitglieder des Mainzer Altertumsvereins durch die aktuelle Max Slevogt-Ausstellung ein.

 

Folgende Termine stehen zur Auswahl (Treffpunkt ist jeweils das Foyer des Landesmuseums):

10. November 2021, 17.00 Uhr

24. November 2021, 17.00 Uhr

8. Dezember 2021, 17.00 Uhr

Falls Sie Interesse an einer Teilnahme haben, melden Sie sich bitte unter Angabe des von Ihnen bevorzugten Termins bis spätestens eine Woche vor dem jeweiligen Datum unter der E-Mail-Adresse info(at)mainzer-altertumsverein.de an. Sofern Sie eine Begleitperson mitbringen möchten, geben Sie dies bitte bei der Anmeldung mit an. Ohne vorherige Anmeldung ist eine Teilnahme nicht möglich.

Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf max. zehn Personen pro Führung beschränkt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des E-Mail-Eingangs bearbeitet. Für den Fall, dass Ihre Anmeldung nicht berücksichtigt werden kann, senden wir Ihnen eine Absage per E-Mail.

Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltung die 3-G-Regel gilt, d. h. eine Teilnahme ist nur für Geimpfte, Getestete oder Genesene möglich (Einlass nur mit entsprechendem Nachweis)!

 

Informationen zur Ausstellung:

Glasätzungen mit der hochgiftigen Flusssäure, Drucke auf Leder und Seide, Druckplatten aus Porzellan oder Speckstein – das sind die Ergebnisse zahlreicher Nächte, in welchen Max Slevogt eifrig mit druckgrafischen Techniken experimentierte. Gemeinsam mit den Künstlern Bernhard Pankok und Emil Orlik sowie seinem engen Freund Dr. Josef Grünberg, schloss sich dieser um 1920 zu der Künstlergruppe „SPOG“ zusammen, die nach ihren Anfangsbuchstaben benannt wurde.

In dieser Ausstellung wird erstmals der umfangreiche und bisher unveröffentlichte Briefwechsel zwischen Slevogt und Grünberg transkribiert, wissenschaftlich bearbeitet und in einer kommentierten Briefedition veröffentlicht. Der erste Brief wurde genau vor 100 Jahren geschrieben. Fast alle der Briefe und Postkarten, sind zudem mit aufwendigen und humorvollen Randzeichnungen von Slevogt versehen. Neben vielen privaten und politischen Ereignissen stehen in dem Austausch vor allem die druckgrafischen Experimente der beiden im Vordergrund.

Die Ausstellung arbeitet erstmals diese höchst produktive Zusammenarbeit auf, veröffentlicht die Korrespondenz und rekonstruiert die Experimente ihrer sog. „Hexenküche“.

(Weitere Hinweise zur Ausstellung unter https://landesmuseum-mainz.de/de/ausstellungen/hexenkueche/ .)